Biotechnologie – Laborpumpen für besonders schonende Dosierprozesse

Dosiertechnologie mit Laborpumpen nach neuesten Standards

Die schersensitive ViscoTec Dosiertechnologie eignet sich besonders für Applikationen mit Laborpumpen in der Biotechnologie. Sensitive Produkte wie Proteine und Zellen können besonders schonend gefördert, dosiert und dispensiert werden. Dadurch ergeben sich vor allem Anwendungsmöglichkeiten in der Herstellung von biopharmazeutischen Produkten (Proteinmoleküle), regenerativen Medizin (Zellsuspensionen) und Diagnostika.

Abfüllung einer Suspension mit unseren Laborpumpen

ViscoTec - Biotechnologie - Mehrfachdosiersystem zur Abfüllung von EnzymsuspensionFür die automatische Abfüllung einer Suspension in Glasfläschchen wird ein Mehrfachdosiersystem benötigt. Die Suspension ist äußerst scherempfindlich. Über jeder Füllstation wird ein ViscoTec Pharmadispenser angebracht. Jede Laborpumpe kann für sich hinsichtlich der Dosiermenge kalibriert werden, die Dosiergenauigkeit ist dementsprechend hoch (> 99 %). Das teure Produkt wird ohne rheologische Belastung hochgenau dosiert. Die Pharmadispenser werden nach dem Abfüllen werkzeuglos zerlegt, gereinigt und sterilisiert.

Dosieren von viskosem Medium in einen Substratstrom

ViscoTec Dosierung Inokula Substratstrom FermenterBei der Befüllung eines Fermenters wird ein dickbreiiges Medium einem einfließenden Substrat definiert zudosiert. Der Volumenstrom des Substrates wird von der Fermentersteuerung gemessen und die Leistung der Laborpumpe darauf angepasst. Die spezielle Rotor-Stator-Geometrie verhindert hoher Scherbelastung. Die SPS des Fermenters fungiert als übergeordnete Steuerung und kontrolliert die ViscoTec Dosiersteuerung in den unterschiedlichen Betriebsmodi des Fermenters (Befüllung, Reinigung, Sterilisation, etc.) via Profinet.

Dosieren von Nährmedium in Petrischalen

ViscoTec Nährmedium Petrischalen MikroorganismenEin komplexes Nährmedium wird in Petrischalen abgefüllt. Die Dosiertemperatur des Mediums beträgt etwa 50 °C. Dasselbe Medium soll jeweils in unterschiedlich großen Mengen in die Petrischalen dosiert werden. Die Dosierung findet vollautomatisch in der Füllmaschine statt. Die Dosiermenge kann über eine Schnittstelle an der übergeordneten Steuerung angepasst werden – ein mechanischer Umbau der Dosieranlage ist nicht nötig. Die Laborpumpe wird in Intervallen zerlegt, gereinigt und in einem Autoklaven sterilisiert.


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