Spatenstich für ViscoTec Neubau

Großzügige Erweiterung von Büro- und Lagerflächen

Beim Spatenstich am 05. Juli (von links nach rechts): Walter Niller, Franz Kamhuber, Martin Stadler, Georg Senftl, Verena Wehrfritz, Miriam Biber, Dr. Tobias Windhorst, Otto Leibenger, Sigmund Straßer, Hermann Straßer

Beim Spatenstich am 05. Juli (von links nach rechts): Walter Niller, Franz Kamhuber, Martin Stadler, Georg Senftl, Verena Wehrfritz, Miriam Biber, Dr. Tobias Windhorst, Otto Leibenger, Sigmund Straßer, Hermann Straßer

Erst im September 2017 wurde das CIC (Customer & Innovation Center) von ViscoTec eingeweiht. Und schon jetzt platzt der Dosiertechnikhersteller in Töging wieder aus allen Nähten. Deshalb fand am 05. Juli der Spatenstich für einen weiteren Neubau statt, der bis Ende 2022 fertig gestellt werden soll. Das neu geplante Gebäude übertrifft alle bisherigen Erweiterungen.

„Das Umfeld wird einfach zu eng und die Büroflächen gehen uns aus“ so Martin Stadler, technischer Geschäftsführer bei ViscoTec. Der Neubau wird direkt hinter dem CIC errichtet. In dem dreistöckigen Gebäude werden Büros, die Endfertigung sowie Lager und Versand Platz finden. Zusätzlich bieten großzügige Wachstumsflächen Raum zur weiteren Vergrößerung und Umsatzsteigerung für die Zukunft.

Franz Kamhuber, der neue kaufmännische Geschäftsführer von ViscoTec und Nachfolger von Georg Senftl über die große Investition: „Seit der Firmengründung 1997 bis zum Ende des vergangenen Jahres haben wir über 100.000 Dosierpumpen und Dispenser hergestellt. ViscoTec geht mit diesen Maßnahmen einen wichtigen Schritt, eine noch höhere Komplexität in der Fertigung zu ermöglichen. Mit dem Neubau schaffen wir eine stabile Fertigung bei hoher Auslastung. Zudem optimieren wir unsere internen Abläufe stark.“

Ein großes Ziel bei der Planung durch das Bauteam um den Hauptverantwortlichen Walter Niller waren effiziente Warenströme. Im vorderen Teil soll die komplette Technik mit Entwicklung, Konstruktion, AV und den Leitungen Betrieb, Fertigung und Montage unterkommen. Der hintere Bereich wird zur Fertigungshalle und bietet viel Platz für die Montage der Dosiersysteme, die weltweit verschickt werden. In der hinteren Hälfte – über die gesamte Länge des Neubaus – erstreckt sich in Zukunft das Lager. Dieser Bereich wird deutlich erweitert und erhält einen vom Wareneingang getrennten Warenausgang.

Rendering des Neubaus – Ansicht aus Richtung der A94. Zu sehen ist das neue Lager mit dem Warenausgang auf der linken Seite und der Rundweg für die LKWs.

Rendering des Neubaus – Ansicht aus Richtung der A94. Zu sehen ist das neue Lager mit dem Warenausgang auf der linken Seite und der Rundweg für die LKWs.

Und auch das ist Teil des Warenstromkonzeptes: LKWs sollen das Gebäude zukünftig einmal komplett umrunden können. Das erleichtert das Be- und Entladen und bedeutet weniger Aufwand für die Speditionen und Transportunternehmen.

Gemeinsam mit den Vertretern von ViscoTec schritten die Gesellschafterinnen Verena Wehrfritz und Miriam Biber, Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst, die Geschäftsführer von InnCon Otto Leibenger und Sigmund Straßer sowie Hermann Straßer, Einkäufer bei InnCon, zur Tat zum ersten Spatenstich.

Wo so viele neue Arbeitsflächen geschaffen werden, muss selbstverständlich auch an den steigenden Platzbedarf außerhalb der Gebäude gedacht werden. Deshalb entsteht auf der gegenüberliegenden Straßenseite von ViscoTec ein neuer Parkplatz. Die Bauarbeiten dafür sind bereits in vollem Gange. Die Parkfläche wird mit Solarmodulen überdacht. Das bietet den Parkenden sowohl im Sommer als auch im Winter Vorteile: Zur Beschattung oder als Schutz vor Schnee und Eis. Ein Nachteil ist der weitere Fußweg für die ViscoTec Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen – kleine Unannehmlichkeiten, die ein solches Wachstum mit sich bringt.

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